D I E   N A C H K R I E G S Z E I T

Am 08. Mai 1945 schwiegen die Waffen, ein furchtbarer Krieg war zu Ende. Die Städte waren zerbombt, die Eisenbahnen zerstört, die Brücken gesprengt und Flüchtlinge und Heimatvertriebene mußten untergebracht und versorgt werden. Viele Spieler der Vorkriegszeit waren gefallen, vermißt oder in Gefangenschaft. Dennoch fanden sich bald die “Alten“ zusammen und versuchten mit jungen Spielern den Verein wieder zu beleben. Eine neue Spielergeneration übernahm das Erbe. Bereits Ende Mai 1945 fand das erste Freundschaftsspiel mit dem Miltenberger Sportverein statt.
Es folgten weitere Spiele mit Nachbarvereinen, die leicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar waren. So sind nach dem Kassenbuch im Jahr 1945 12 Spiele ausgetragen worden. Im Jahre 1946/47 wurden die ersten Punktspiele in der Kreisliga  ausgetragen. Zu den Auswärtsspielen fuhr man mit der Bahn oder einem altersschwachen Omnibus mit Holzvergaser. Da seinerzeit  wenige Züge verkehrten, war die Abfahrt oft schon um 06.00 Uhr und die Ankunft sehr spät in der Nacht. Problem war für viele die Verpflegung bei so langer Abwesenheit. In den Gasthäusern gab es kein Essen und das Brot war knapp. Die Freude am Fußballspielen wog diese widrigen Umstände auf. In der Kreisliga spielten mit uns Damm, Hösbach, Leider, Goldbach, Schweinheim, Frammersbach, Miltenberg, Kahl, Stockstadt, Lohr, um nur einige zu nennen.
Zur Pflege der Geselligkeit veranstaltete der Verein in den Nachkriegsjahren Theaterabende (Leitung Gerhard Berninger, Erlenweg), Weihnachtsfeiern, Elferratssitzungen und Tanzveranstaltungen. Bei der Faschings­veranstaltung am 30.01.1949, im Jahre nach der Währungsreform, waren 3 Preise für das schönste Faschingskostüm ausgesetzt: 1 Blumenvase, 1 Thermometer und 1 Teesieb (So waren halt die Zeiten). Zu diesen Veranstaltungen, soweit sie vor der Währungsreform lagen, mußten die Getränke mitgebracht werden.
Nach erfolgter Neueinteilung der Spielklassen im Jahre 1948 befand sich unser Verein nicht unter den ersten 4 Mannschaften, die zum Aufstieg in die Unterfrankenliga berechtigt waren. Wir wurden der A-Klasse zugeteilt.Im Spieljahr 1950/51 lag die Mannschaft am Ende der Runde punktgleich mit dem FC Hösbach an der Tabellenspitze. Nach zwei Qualifikationsspielen folgte als Vizemeister 1951 wieder der Aufstieg in die Bezirksliga Unterfranken. Dieser angesehenen Liga gehörte der Verein 17 Jahre lang in ununterbrochener Folge an, eine einmalige Leistung. Mehr als 3 Spielergenerationen verhalfen in dieser langen Zeit dem Verein und auch der Heimatgemeinde zu sportlichem Ansehen in ganz Unterfranken.
Erlenbach hatte im Spieljahr 1967/68 bei 31:45 Punkten und 68:86 Toren nur den 19. Platz erreicht und mußte in die A-Klasse absteigen. Dieser Abstieg traf den Verein besonders hart, da 1969 das 50-jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden sollte.Es hatte sich gezeigt, daß das Spielfeld (Sandplatz) nicht mehr den Anforderungen der 2. Amateurliga, in die der Verein aufgestiegen war, entsprach. In der Versammlung vom 01.11.50 wurde das Problem erstmals diskutiert und ein Ausschuß gebildet, der die Umbaumaßnahmen und deren Finanzierung planen sollte. Es war vorgesehen, weiteres Waldgelände zu erwerben, den Sportplatz in Nord-Südrichtung zu verlegen, mit einer Aschenbahn zu versehen und das gesamte Gelände mit Brettern einzuzäunen. Durch das Entgegenkommen einiger Waldbesitzer konnte die Planung in die Tat umgesetzt werden. Viele freiwillige Helfer gingen Samstag für Samstag an die Arbeit. Da galt es zunächst Waldbäume mit Stamm und Wurzel durch Ausgraben zu fällen, um jeden Widerstand bei der Planierung zu vermeiden.
 Der mit dem Erdaushub bei der Aschenbahn anfallende Boden wurde mit Kuhgespannen auf das neue Gelände gebracht und einplaniert. Für diese Arbeit mußten ca. 300 cbm Erde verteilt werden. Die vorhandene Umkleidehalle mußte ebenfalls versetzt werden. Mit Spezialdruckpumpen wurde die Halle gehoben und in sich gedreht. Damit konnte die Halle ohne Montage an die Längsseite des neuen Sportplatzes gebracht werden. Nachdem die Planierungsarbeiten soweit abgeschlossen waren, ging es an die Umzäunung des gesamten Geländes. Pfosten um Pfosten mußte eingegraben, die Querriegel angebracht und die Bretter Stück um Stück angenagelt werden. Es waren ca. 400  lfm. Meter zu umzäunen.
Bis zum Zeitpunkt des Umbaues gab es im engeren Bereich des Sportplatzes kein Wasser. Das sollte nun anders werden. Man ging daran, einen Brunnen in Handarbeit zu graben. In etwa 10 m Tiefe stieß man endlich auf Wasser. Damit waren die Arbeiten im wesentlichen abgeschlossen. Am 03. August 1953 fand die offizielle Sportplatzeinweihung statt. Die meisten Ausgaben betrafen die Materialkosten. Die Arbeiten selbst wurden in über 10 000 freiwilligen Arbeitsstunden von den Mitgliedern geleistet.
Der Chronist: “Mit dem neuen Sportplatz wurde ein Werk geschaffen, welches nach Generationen noch Zeugnis echten Sportgeistes sein wird. Beim Bau dieser Sportanlage hat sich der Vorstand Fritz Pajung durch seinen großen Einsatz bleibende Verdienste erworben."
Benno Müller wurde in der Generalversammlung am 13.07.1957 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Er war jahrelang ein zuverlässiger Mittelfeldspieler in der 1. Mannschaft und ein geachteter Schiedsrichter, der sogar Spiele in der Bayernliga pfiff.In dieser Eigenschaft sah er auch Sportstätten mit denen sich unser Verein nicht messen konnte, vorallem was die Umkleidemöglichkeiten und die sanitären Einrichtungen betrafen. Ein Sportheim zu bauen war sein großes Ziel. Geplant wurde vom Architekten Livio Porsano ein Sportheim mit Umkleidekabinen, Duschräumen, einer Gastwirtschaft und einer Hausmeisterwohnung.In der Monatsversammlung vom 16.01.58 legte Benno Müller den Plan und die Finanzierung vor.Im März wurde mit dem Aushub der Fundamente begonnen. Täglich sah man die Helfer am Bau. Die Termine konnten eingehalten werden. Am 02./03./04. August 1958 war die Sportheim-Einweihung. Welch eine Leistung!
Hier der Bericht des Schriftführers Artur Berninger in Auszügen über die Sportheim-Einweihung am 02./03./04. August 1958:
“Am Abend um 20.00 Uhr begann der Festkommers, an welchem sich die örtlichen Vereine (Musikverein, Turnverein, Radfahrverein, Gesangverein) beteiligten. Die gastgebende “Viktoria“hatte ihre sämtlichen ehemaligen Spieler von auswärts zu ihrem Fest eingeladen, die sich auch zahlreich einfanden. Außerdem hatten prominente Persönlichkeiten des Sports ihre Teilnahme zugesagt und so konnte der 1. Vorstand Benno Müller den Vorsitzenden des Deutsch-Amerikanischen Fußballbundes, Herrn August Steuer, den Generalsekretär des Deutschen Fußballbunden, Herrn Dr. Xandry, den Sportgerichtsvorsitzenden, Herrn Fleckenstein, den Beisitzer, Herrn Sickenberger, die Herren Bürgermeister der Marktgemeinde, die Herren Direktoren der Vereinigten Glanzstoff-Fabriken und der Bayerischen Schiffbaugesellschaft herzlich begrüßen."
Benno Müller erwähnte die vorbildliche Pionierarbeit der Vereinsmitglieder und bedankte sich bei allen Helfern. Die Nachredner würdigten ebenfalls die Leistungen des Vereins. Herr Dr. Xandry brachte seine Verbundenheit mit dem Verein zum Ausdruck und stellte seinen Besuch beim bevorstehenden 40. Jubiläum in Aussicht. Nach dem sonntäglichen Frühgottesdienst für die gefallenen und verstorbenen Mitglieder der “Viktoria“nahm H. H. Pfarrer Börner die feierliche Segnung des Sportheimes vor, an der sich zahlreiche Gäste und Vereinsmitglieder beteiligten.
Das Sportheim der “Viktoria“war das erste vereinseigene Clubheim eines Amateurvereins am bayerischen Untermain. Die Verwirklichung dieses Projekts hat der Verein seinem langjährigen 1. Vorsitzenden Benno Müller zu verdanken.
In der nachfolgenden Jahresversammlung wurde dem aktiven Spieler Arnold Schmitt besonders gedankt, der beim Bau des Sportheimes 400 freiwillige Arbeitsstunden geleistet hatte. Noch einmal waren die Mitlgieder zu freiwilligem Arbeitseinsatz gefordert. Zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins vom 07.-17. Juli 1969 sollten die Bodenverhältnisse des Sportplatzes verbessert und eine 3-stufige Stehtribüne errichtet werden. 3 Jahre lang konnte auf dem Waldsportplatz nicht gespielt werden. Während dieser Zeit wurde das Sportfeld mit 1500 Kubikmeter Mutterboden, vermischt mit 400 Ballen Torf, aufgefüllt, eingesät, gedüngt und bewässert. Nach langer Pflegezeit konnte der Sportplatz zu einer Sportwoche im Rahmen des 50-jährigen Gründungsfestes seiner Bestimmung übergeben werden.Mit dem neuen Rasenplatz hatte sich die “Viktoria“eine Sportstätte geschaffen, wie sie kein Landverein am Untermain vorweisen konnte. In der Folgezeit wurde das Sportheim nochmals erweitert und modernisiert und zeigt sich so in seinem heutigen Zustand.

Am 08. Mai 1945 schwiegen die Waffen, ein furchtbarer Krieg war zu Ende. Die Städte waren zerbombt, die Eisenbahnen zerstört, die Brücken gesprengt und Flüchtlinge und Heimatvertriebene mußten untergebracht und versorgt werden. Viele Spieler der Vorkriegszeit waren gefallen, vermißt oder in Gefangenschaft. Dennoch fanden sich bald die “Alten“ zusammen und versuchten mit jungen Spielern den Verein wieder zu beleben. Eine neue Spielergeneration übernahm das Erbe. Bereits Ende Mai 1945 fand das erste Freundschaftsspiel mit dem Miltenberger Sportverein statt.

Es folgten weitere Spiele mit Nachbarvereinen, die leicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar waren. So sind nach dem Kassenbuch im Jahr 1945 12 Spiele ausgetragen worden. Im Jahre 1946/47 wurden die ersten Punktspiele in der Kreisliga  ausgetragen. Zu den Auswärtsspielen fuhr man mit der Bahn oder einem altersschwachen Omnibus mit Holzvergaser. Da seinerzeit  wenige Züge verkehrten, war die Abfahrt oft schon um 06.00 Uhr und die Ankunft sehr spät in der Nacht. Problem war für viele die Verpflegung bei so langer Abwesenheit. In den Gasthäusern gab es kein Essen und das Brot war knapp. Die Freude am Fußballspielen wog diese widrigen Umstände auf. In der Kreisliga spielten mit uns Damm, Hösbach, Leider, Goldbach, Schweinheim, Frammersbach, Miltenberg, Kahl, Stockstadt, Lohr, um nur einige zu nennen.

Zur Pflege der Geselligkeit veranstaltete der Verein in den Nachkriegsjahren Theaterabende (Leitung Gerhard Berninger, Erlenweg), Weihnachtsfeiern, Elferratssitzungen und Tanzveranstaltungen. Bei der Faschings­veranstaltung am 30.01.1949, im Jahre nach der Währungsreform, waren 3 Preise für das schönste Faschingskostüm ausgesetzt: 1 Blumenvase, 1 Thermometer und 1 Teesieb (So waren halt die Zeiten). Zu diesen Veranstaltungen, soweit sie vor der Währungsreform lagen, mußten die Getränke mitgebracht werden.

Nach erfolgter Neueinteilung der Spielklassen im Jahre 1948 befand sich unser Verein nicht unter den ersten 4 Mannschaften, die zum Aufstieg in die Unterfrankenliga berechtigt waren. Wir wurden der A-Klasse zugeteilt.Im Spieljahr 1950/51 lag die Mannschaft am Ende der Runde punktgleich mit dem FC Hösbach an der Tabellenspitze. Nach zwei Qualifikationsspielen folgte als Vizemeister 1951 wieder der Aufstieg in die Bezirksliga Unterfranken. Dieser angesehenen Liga gehörte der Verein 17 Jahre lang in ununterbrochener Folge an, eine einmalige Leistung. Mehr als 3 Spielergenerationen verhalfen in dieser langen Zeit dem Verein und auch der Heimatgemeinde zu sportlichem Ansehen in ganz Unterfranken.

Erlenbach hatte im Spieljahr 1967/68 bei 31:45 Punkten und 68:86 Toren nur den 19. Platz erreicht und mußte in die A-Klasse absteigen. Dieser Abstieg traf den Verein besonders hart, da 1969 das 50-jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden sollte. Es hatte sich gezeigt, daß das Spielfeld (Sandplatz) nicht mehr den Anforderungen der 2. Amateurliga, in die der Verein aufgestiegen war, entsprach. In der Versammlung vom 01.11.50 wurde das Problem erstmals diskutiert und ein Ausschuß gebildet, der die Umbaumaßnahmen und deren Finanzierung planen sollte. Es war vorgesehen, weiteres Waldgelände zu erwerben, den Sportplatz in Nord-Südrichtung zu verlegen, mit einer Aschenbahn zu versehen und das gesamte Gelände mit Brettern einzuzäunen. Durch das Entgegenkommen einiger Waldbesitzer konnte die Planung in die Tat umgesetzt werden. Viele freiwillige Helfer gingen Samstag für Samstag an die Arbeit. Da galt es zunächst Waldbäume mit Stamm und Wurzel durch Ausgraben zu fällen, um jeden Widerstand bei der Planierung zu vermeiden. Der mit dem Erdaushub bei der Aschenbahn anfallende Boden wurde mit Kuhgespannen auf das neue Gelände gebracht und einplaniert. Für diese Arbeit mußten ca. 300 cbm Erde verteilt werden. Die vorhandene Umkleidehalle mußte ebenfalls versetzt werden. Mit Spezialdruckpumpen wurde die Halle gehoben und in sich gedreht. Damit konnte die Halle ohne Montage an die Längsseite des neuen Sportplatzes gebracht werden. Nachdem die Planierungsarbeiten soweit abgeschlossen waren, ging es an die Umzäunung des gesamten Geländes. Pfosten um Pfosten mußte eingegraben, die Querriegel angebracht und die Bretter Stück um Stück angenagelt werden. Es waren ca. 400  lfm. Meter zu umzäunen.

Bis zum Zeitpunkt des Umbaues gab es im engeren Bereich des Sportplatzes kein Wasser. Das sollte nun anders werden. Man ging daran, einen Brunnen in Handarbeit zu graben. In etwa 10 m Tiefe stieß man endlich auf Wasser. Damit waren die Arbeiten im wesentlichen abgeschlossen. Am 03. August 1953 fand die offizielle Sportplatzeinweihung statt. Die meisten Ausgaben betrafen die Materialkosten. Die Arbeiten selbst wurden in über 10 000 freiwilligen Arbeitsstunden von den Mitgliedern geleistet.

Der Chronist: “Mit dem neuen Sportplatz wurde ein Werk geschaffen, welches nach Generationen noch Zeugnis echten Sportgeistes sein wird. Beim Bau dieser Sportanlage hat sich der Vorstand Fritz Pajung durch seinen großen Einsatz bleibende Verdienste erworben."Benno Müller wurde in der Generalversammlung am 13.07.1957 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Er war jahrelang ein zuverlässiger Mittelfeldspieler in der 1. Mannschaft und ein geachteter Schiedsrichter, der sogar Spiele in der Bayernliga pfiff.

In dieser Eigenschaft sah er auch Sportstätten mit denen sich unser Verein nicht messen konnte, vor allem was die Umkleidemöglichkeiten und die sanitären Einrichtungen betrafen. Ein Sportheim zu bauen war sein großes Ziel. Geplant wurde vom Architekten Livio Porsano ein Sportheim mit Umkleidekabinen, Duschräumen, einer Gastwirtschaft und einer Hausmeisterwohnung.

In der Monatsversammlung vom 16.01.58 legte Benno Müller den Plan und die Finanzierung vor.Im März wurde mit dem Aushub der Fundamente begonnen. Täglich sah man die Helfer am Bau. Die Termine konnten eingehalten werden. Am 02./03./04. August 1958 war die Sportheim-Einweihung. Welch eine Leistung! Hier der Bericht des Schriftführers Artur Berninger in Auszügen über die Sportheim-Einweihung am 02./03./04. August 1958: “Am Abend um 20.00 Uhr begann der Festkommers, an welchem sich die örtlichen Vereine (Musikverein, Turnverein, Radfahrverein, Gesangverein) beteiligten. Die gastgebende “Viktoria“hatte ihre sämtlichen ehemaligen Spieler von auswärts zu ihrem Fest eingeladen, die sich auch zahlreich einfanden. Außerdem hatten prominente Persönlichkeiten des Sports ihre Teilnahme zugesagt und so konnte der 1. Vorstand Benno Müller den Vorsitzenden des Deutsch-Amerikanischen Fußballbundes, Herrn August Steuer, den Generalsekretär des Deutschen Fußballbunden, Herrn Dr. Xandry, den Sportgerichtsvorsitzenden, Herrn Fleckenstein, den Beisitzer, Herrn Sickenberger, die Herren Bürgermeister der Marktgemeinde, die Herren Direktoren der Vereinigten Glanzstoff-Fabriken und der Bayerischen Schiffbaugesellschaft herzlich begrüßen."Benno Müller erwähnte die vorbildliche Pionierarbeit der Vereinsmitglieder und bedankte sich bei allen Helfern. Die Nachredner würdigten ebenfalls die Leistungen des Vereins. Herr Dr. Xandry brachte seine Verbundenheit mit dem Verein zum Ausdruck und stellte seinen Besuch beim bevorstehenden 40. Jubiläum in Aussicht. Nach dem sonntäglichen Frühgottesdienst für die gefallenen und verstorbenen Mitglieder der “Viktoria“nahm H. H. Pfarrer Börner die feierliche Segnung des Sportheimes vor, an der sich zahlreiche Gäste und Vereinsmitglieder beteiligten.

Das Sportheim der “Viktoria“war das erste vereinseigene Clubheim eines Amateurvereins am bayerischen Untermain. Die Verwirklichung dieses Projekts hat der Verein seinem langjährigen 1. Vorsitzenden Benno Müller zu verdanken.In der nachfolgenden Jahresversammlung wurde dem aktiven Spieler Arnold Schmitt besonders gedankt, der beim Bau des Sportheimes 400 freiwillige Arbeitsstunden geleistet hatte. Noch einmal waren die Mitlgieder zu freiwilligem Arbeitseinsatz gefordert. Zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins vom 07.-17. Juli 1969 sollten die Bodenverhältnisse des Sportplatzes verbessert und eine 3-stufige Stehtribüne errichtet werden. 3 Jahre lang konnte auf dem Waldsportplatz nicht gespielt werden. Während dieser Zeit wurde das Sportfeld mit 1500 Kubikmeter Mutterboden, vermischt mit 400 Ballen Torf, aufgefüllt, eingesät, gedüngt und bewässert. Nach langer Pflegezeit konnte der Sportplatz zu einer Sportwoche im Rahmen des 50-jährigen Gründungsfestes seiner Bestimmung übergeben werden. Mit dem neuen Rasenplatz hatte sich die “Viktoria“eine Sportstätte geschaffen, wie sie kein Landverein am Untermain vorweisen konnte. In der Folgezeit wurde das Sportheim nochmals erweitert und modernisiert und zeigt sich so in seinem heutigen Zustand.

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